Kategorie: Lieblingsstücke

Lieblingsstücke

The Warlocks (Strathspey) – Mit Noten und Hinweisen zum…

Heute habe ich einige Stücke aus den Noten von der Scottish Fiddle School in Boston gespielt, unter anderem das Strathspey „The Warlocks“ das mir gut gefällt.

Hier einige Videos in denen man das Stück hören kann:

Strathspey, March, and Reel

Eine etwas langsamere Version – The Warlocks beginnt etwa bei 4:22.

The Warlocks

An awkward occurence in some tunes is having to play notes on the same fret on adjacent strings. Here Nigel Gatherer demonstrates his method of approaching the problem, using a 19th century fiddle tune – The Warlocks – as an example.

Playliste The Warlocks

In der Playliste gibt es auch zwei Aufnahmen di ich mit der Mandoline aufgenommen habe.

Die Noten der vergangenen Jahre der Scottish Fiddle School gibt es auf dieser Seite: http://scottishfiddleschool.org/music/

Weitere Informationen in meinem früheren Artikel:

oder in meinem Blog mandoisland.com (Englisch)

Viel Spass mit „The Warlocks“!

Weitere Informationen

Banjo

Ryan’s Mammoth Collection – Mehr als 1000 Irische Stücke…

Im Urlaub letzte Woche hatte ich ein Heft mit dabei aus dem ich immer wieder gerne spiele –  300 Fiddle Tunes
von Hal Leonard. Das Heft enthält wie der Titel schon sagt 300 Irische Stücke für Geige oder Mandoline, und fast jedes Stücke klingt gut und macht Spass zu spielen. Das Heft ist gar nicht teuer, es  enthält einige schöne Illustrationen und Hinweise zu den verschieden Stücken. Wer also gerne Irische Stücke spielt und ein schönes Heft haben will sollte sich diese Ausgabe mal anschauen

Ich habe mich daran erinnert, dass ich schon einmal herausgefunden hatte dass diese Stücke aus einer alten Sammlung stammen und habe noch einmal gesucht. Tatsächlich stammen die Stücke aus der Ryan’s Mammoth Collection, einer Sammlung mit mehr als 1000 Irischen Stücken. Diese Sammlung kann man auch komplett und kostenlos als PDF herunterladen von der folgenden Seite:

http://violinsheetmusic.org/collections/

Hier ein Video mit der Gruppe Pendragon die Stücke aus dieser Sammlung spielt:

PENDRAGON „Ryan’s Mamouth Collection“ I

Aber es geht noch besser. Auf der Homepage ITMA – Irish Traditional Music Archive gibt es die komplette Sammlung als interaktive Partituren. Einzige Voraussetzung dafür ist dass das entsprechende Scorch Plugin installiert ist. Ist das der Fall so kann man die Noten für jedes Stück ansehen und abspielen. Das Tempo kann dabei beliebig schneller oder langsamer gestellt werden – ideal zum üben und lernen der Stücke. (Die Struktur der Digital Library hat sich geändert – Noten als PDF findet man im Bereich Text, Aufnahmen bei Sounds)

PENDRAGON „Ryan’s Mamouth Collection“ II

Read more „Ryan’s Mammoth Collection — Mehr als 1000 Irische Stücke für Geige oder Mandoline — Die Gruppe Pendragon“

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A Bowl of Bula – Tolles Stück von Mark…

In der letzten Zeit habe ich mir verschiedene Videos mit einem Stück von Mark O’Connor angehört – A Bowl of Bula.

Mark O’Connor ist heute hauptsächlich als Geigenspieler bekannt, er hat viele tolle CDs aufgenommen, zusammen mit Edgar Meyer und Yo-Yo Ma zum Beispiel die tolle CD Appalachia Waltz. Bis 1997 war er aber auch als Mandolinspieler aktiv, musste das Spiel auf der Mandoline dann aber aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.

1984 hat er das Stück A Bowl of Bula komponiert, vermutlich sein bestes und meist gespieltes Mandolinenstück.

One of Mark O’Connor’s mandolin signature pieces! „A Bowl of Bula“

Mark O’Connor’s mandolin playing in this video from 1991 features the deft dexterity of both hands and powerfully loud strumming. O’Connor wrote this mandolin piece in 1984 while in Figi. To hear a group version of this song, link here to a 1987 video.

O’Connor became the World Mandolin Champion in Kerrville, TX as a teenager in 1982.

Mark plays violin exclusively as of 1997, giving way to a bursitis and tendonitis condition in his right arm that would not allow him to play the mandolin or guitar any further at his top form. But the condition allows Mark’s violin bow arm technique to operate free from injury, with no hindrance.

http://www.markoconnor.com
http://www.youtube.com/user/MarkOConnor

https://twitter.com/MarkOConnorViol
http://www.facebook.com/markoconnorfanpage

Mark O’Conner selbst hat zwei Videos bei youtube gepostet, eines in dem er alleine spielt, ein zweites mit einer kompletten Band mit Gitarre, Banjo, Bass und Dobro.

Daraufhin habe ich nach weiteren Videos mit diesem Stück gesucht und ein paar interessante Versionen gefunden.

Sehr schön ist die Version der Saline Fiddlers, einer Fiddle Gruppe die eine richtige Choreografie für das Stück gemacht hat:

Gilles Rézard spielt eine Solo-Version auf seiner Absynthe Mandoline von Hervé Coufleau:

Mit sehr viel Energie spielt die junge Band Head for the Hills mit Michael Chappell an der Mandoline:

Schliesslich gibt es eine tolle Version vom Berklee College mit John McGann, der dieses Jahr überraschend verstorben ist:

Mark O’Connor concert, December 2009, Berklee Performance Center, featuring students and faculty in the American Roots Program.

Cast includes Mark O’Connor on fiddle, John McGann on octave mandolin, and many incredible students including Jacob Jolliff, Sierra Hull, Eric Robertson (mandolins), Courtney Hartman, Julian Lage (guitars), Noam Wiesenberg (bass).

Solos: John McGann (octave mandolin), Sierra Hull (mandolin), Courtney Hartman (guitar), Jacob Jolliff (mandolin), Julian Lage (guitar), Eric Robertson (mandolin), Mark O’Connor (fiddle)

Composition © Mark O’Connor

Playlist „A Bowl of Bula“ mit allen Versionen die ich gefunden habe

Weitere Informationen

Website Saline Fiddlers: http://www.salinefiddlers.com/

Website MarkO’Connor: http://markoconnor.com/

Neues Blog von Mark O’Connor: http://markoconnorblog.blogspot.de/

Website Head for the Hills: http://headforthehillsmusic.com/live/

Website Gilles Rézard: http://www.gillesrezard.com/

Website Hervé Coufleau: http://www.creationgo.net/coufleauguitars/

 

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Riccardo Drigo – Die berühmte Serenade aus der Oper…

Ich habe gerade ein neues Archiv mit digitalisierten Noten entdeckt, das Archiv des Niederländischen Rundfunks http://www.muziekschatten.nl/

In diesem Archiv ist mir die Serenade von Riccardo Drigo aufgefallen und ich habe Informationen über diesen Komponisten und Dirigenten und die Serenade zusammengesucht.

Leider habe ich keine ausführliche Biografie in Deutsch gefunden, aber der Beitrag in der englischsprachigen Wikipedia enthält die wichtigsten Informationen.

Drigo wurde 1846 in Padua geboren und hat nach seiner Konservatoriumsausbildung zunächst als Klavierbegleiter gearbeitet. Dadurch kam er zum Dirigieren und er wurde 1878 nach Petersburg berufen. Dort leitete er zunächst die Italienische Oper, 1886 übernahm er dann die Leitung des Kaiserlichen Balletes. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent komponierte er regelmäßig ergänzende Stücke für die Ballettaufführungen. Später komponierte er eigene Balletmusiken, eines der bekanntesten Werke von Drigo ist die Musik zu Les Millions de Harlekin aus der die Serenade stammt.

Diese wurde offensichtlich im Original mit Begleitung einer Solo-Mandoline komponiert, so steht es in verschiedenen Quellen. Leider habe ich bisher keine Aufführung mit Mandoline gefunden. Ich habe aber Hinweise gefunden, dass dieses Stück auch von Mandolinenorchestern gespielt wird, und ich habe eine Aufnahme eines Zupfquartetts aus Spanien bei youtube gefunden.

Die Serenade kommt im zweiten Teil des Videos bei ca. 5:30.

Serenade von Drigo – musica de pulso y pua

los millones de arlequin,serenata y aria bach..cuarteto de plectro.

Hier weitere Aufnahmen der Serenade von Drigo. Eine bekannte Bearbeitung des Stückes für Violine und Klavier stammt von Leopold Auer. Die Noten für diese Bearbeitung gibt es bei IMSLP (siehe unten):

Drigo – Serenade – Leopold Auer

http://www.alexanderscherbakov.com Rare live concert recording of a Leopold Auer transcription for violin and piano of the Serenade by Drigo from the Opera „Les Millions de Harleqins“.

Read more „Riccardo Drigo — Die berühmte Serenade aus der Oper „Les Millions de Harleqins“ — Zupfquartet“