Schlagwort: Laute

Alte Musik

Das Lautenduo „Luteduo“ Anna Kowalska und Anton Birula spielt…

Das Lautenduo Luteduo mit  Anna Kowalska und Anton Birula spielt Werke auf zwei Lauten oder auch auf Barockgitarre und Theorbe, eine Kombination die sehr gut zusammenpasst.

Das bekannte Canarios von Gaspar Sanz wird in dieser Besetzung zu einem Highlight:

CANARIOS www.luteduo.com

BIALYSTOK EARLY MUSIC FESTIVAL, POLAND 17.07.2009

Anna KOWALSKA baroque guitar
Anton BIRULA theorbo

Gaspar Sanz CANARIOS performed by LUTEDUO – a fantasy compilation … if Sanz ever met Bach…. The famous Canarios is intercepted by themes from J.S. Bach cello suites Nr 4 and 6

www.luteduo.com

In der folgenden Ciaccona von Alessandro Piccinini beginnt Anna Kowalska sehr wirkungsvoll mit einer kunstvollen Tapping-Technik wie man sie heute auf E-Gitarren verwendet:

CIACCONA www.luteduo.com

Alessandro Piccinini
Ciaccona in Partite Variate

www.luteduo.com Antoine Forqueray, La Morangis ou la Plissay

A Chaconne by Antoine Forqueray performed as a duo for baroque guitar and theorbo by Anna Kowalska & Anton Birula

Playliste mit weiteren Videos des Luteduo:

Read more „Das Lautenduo „Luteduo“ Anna Kowalska und Anton Birula spielt Werke auf Barockgitarre und Theorbe“

Gitarrenensemble

Antonio Vivaldi – Gitarrenkonzert / Gitarrenensemble aus Japan /…

Heute stelle ich einige Videos mit dem Gitarrenkonzert in D-Dur von Antonio Vivaldi vor. Im Original wurde dieses Konzert für Laute, zwei Violinen und Generalbass komponiert. Dieses Konzert wird immer wieder gerne gespielt. Ich habe es selbst auch schon einmal vor vielen Jahren mit dem Badischen Zupforchester aufgeführt.

Das erste Video ist ganz neu. Es handelt sich offensichtlich um ein Video von einem Vorspiel eines japanischen Gitarrenensembles.

Eine weitere Aufnahme hat das Salzburger Gitarrenquartett bei youtube eingestellt:

Salzburger Gitarrenquartett – Antonio Vivaldi: Konzert D-Dur

Antonio Vivaldi:Konzert D-Dur
aufgenommen 2004
http://www.salzburger-gitarrenquartet…
http://www.guitar8.net/

Als nächste drei Videos mit Prof. Borris Bagger (Gitarre) und dem Estonian National Symphony Orchestra

Antonio Vivaldi, Guitar Concerto in D, 1st Mvt, played and arranged by Boris Björn Bagger – http://www.borisbagger.de,

live concert in Tallinn / Estonia, 30.9.2005, conductor: Leslie B. Dunner (USA), Estonian National Symphony Orchestra (http://www.erso.ee ), sheet music and CD available here: http://www.edition49.de (arrangements for several instruments are available)

Prof. Boris Björn Bagger is teaching guitar at the University of Music Karlsruhe / Germany, http://www.hfm-karlsruhe.de

Zum Abschluss eine Version die der originalen Version wohl sehr nahe kommt:

Vivaldi Lute Concerto in D major

Michael Fields plays Vivaldi’s lute concerto at Sastamala Gregoriana Festival in Finland, July 2008, accompnied by members of New Trinity Baroque. His instrument is an archlute by Stephen Gottlieb.

Finde viele weitere Videos dieses Konzertes:

http://www.youtube.com/results?search_query=concerto+lute+vivaldi+d-major&aq=f

oder

http://www.youtube.com/results?search_query=concerto+lute+93&aq=f

Viel Spass mit dem Gitarrenkonzert von Antonio Vivaldi.

Noten für dieses Gitarrenkonzert sind verfügbar im IMSLP Archiv:

Andere Zupfinstrumente

Google zupft auch! – Holiday Logo: Der Oud –…

Google hat in seinem Holiday Logo zu Weihnachten 2010 den Oud – die Arabische Laute – aufgenommen. Das hat mich natürlich ganz besonders gefreut. Der Oud ist die Arabische Laute, die Wikipedia schreibt dazu:

Der Oud (arabisch ‏عود‎, DMG ʿūd, auch als Aoud, Ud oder ûd transkribiert, türkisch auch Ut, persisch Barbat ) ist eine Kurzhalslaute aus dem Mittelmeerraum beziehungsweise dem Nahen Osten. Als Vorläufer der europäischen Laute kam der Oud durch die Mauren in Andalusien wie auch über heimkehrende Kreuzfahrer nach Europa.

Der Oud (in der arabischen Sprache ist dieses Instrument männlich) gilt als Vorläufer der mittelalterlichen abendländischen Laute. Auch Lauten in Transkaukasien gehen auf den Oud zurück. Oud bedeutet „Holz“. Die Erklärung für diesen Namen ist einfach: Die Araber übernahmen die mit einer Holzdecke versehene persische Laute und setzen sie an die Stelle des alten hautbedeckten Instruments.

Der Oud besitzt keine Bünde und hatte bis ins 9. Jahrhundert nur vier Saiten. Der berühmte Musiker und Musiktheoretiker Ziryab fügte eine fünfte Saite hinzu. Heute wird der Oud doppelchörig bespannt, moderne Saiten werden gewöhnlich (nach dem Vorbild der Konzertgitarre) aus Nylonseide hergestellt, wobei die Basssaiten mit Metalldraht – etwa aus Silber, Kupfer oder verschiedenen Legierungen – umsponnen sind.

Google Holiday Logo Weihnachten 2010 mit der Oud

Google Holiday Logo 2010 Oud
Google Holiday Logo 2010 Oud

Mit dieser Suche findet man viele interessante Seiten über die Oud: http://www.google.de/#q=Oud&ct=holiday10-hp&oi=ddle&hl=de&fp=3cadb483bc8f8289

(Ich hoffe dass google nichts gegen die Verwendung dieses Screenshots hat – sonst werde ich das wieder löschen)

Darum habe ich mir heute auch das Thema Oud ausgewählt. Vor einiger Zeit habe ich die interessante Homepage und die Videos des Oud Spielers, Komponisten und Gitarristen Mahmoud Turkmani entdeckt.

Mahmoud Turkmani – Oudspieler, Gitarrist und Komponist

Turkmani ist auch Komponist und hat die traditionelle Spieltechnik der Oud mit neuen Elementen erweitert. Er setzt die Oud auch in modernen Kompositionen ein, dabei verbindet er auch Musik mit Multimedia Elementen wie man im zweiten Video mit der Aufnahme einer Aufführung von Ya Sharr Mout sehr gut sehen kann.

Aus seiner Biografie (von der Homepage)

Der innovative Komponist, Gitarrist und Oudspieler Mahmoud Turkmani gilt als Erneuerer und Brückenbauer zwischen zeitgenössischer westlich-klassischer und arabisch-traditioneller Musik. In Halba/Libanon aufgewachsen, studierte er am Moskauer Konservatorium klassische Gitarre und Komposition (1983 – 1989). Weitere Studien folgten bei Oscar Ghiglia (1989/90, Konservatorium Basel), Juan Carmona (1991/92, Flamenco Programm, Andalucia) und Stephan Schmidt (1994-97, Konservatorium Bern). Stephan Schmidt erweckte in ihm das Bedürfnis, seine eigene musikalische Sprache zu entwickeln. Über mehrere Jahre hinweg erarbeitete Mahmoud Turkmani seine eigene musikalische Welt, die, basierend auf seinem multi-kulturellen Hintergrund, eine eigenständige Form und Ausdruckskraft fand. … Mahmoud Turkmani tritt als Solist und in verschiedenen Formationen in vielen europäischen und arabischen Ländern auf. Seit 1994 komponiert er für namhafte Musiker/innen und Orchester, wie zum Beispiel Keyvan Chemirani, Barry Guy, Patricia Kopatchinskaya, Conrad Steinmann, Matthias Ziegler, Trio Aspekte, Erato String Quartet, Klangheimlich Ensemble, Nouvel Ensemble Contemporain, Eos Gitarrenquartett, Berner Symphonie-Orchester, Kairo Symphonie-Orchester u.a. Im multimedialen Projekt „Ya Sharr Mout“ experimentiert Mahmoud Turkmani mit Video, Wort und Ton. Im Moment arbeitet er an einer Komposition über das Buch „Liliths Rückkehr“ der libanesischen Dichterin Joumana Haddad.

Hier zunächst ein Solostück mit Mahmoud Turkmani in dem man die Oud und Mahmoud Turkmanis Spieltechnik sehr gut sehen kann.

Mahmoud Turkmani- Soudfa / صدفة

Ya Sharr Mout – Live in Beirut

„Ya Sharr Mout“ is an audio-visual performance by composer and musician Mahmoud Turkmani (http://www.mahmoudturkmani.com ) and VJ Rhaps (Michael Spahr, http://rhaps.com ) with texts by Nadia Tuéni. This film shows parts of the opening concert in Beirut, Lebanon, in October 2007. (Footage by www.dschointventschr.ch)

Weitere Informationen

Homepage Mahmoud Turkmani mit Informationen und einigen Videos: http://www.mahmoudturkmani.com/

youtube Kanal von Mahmud Turkmani mit vielen Videos: http://www.youtube.com/user/mturkmani

Meine Linksammlung zum Thema Oud: http://pinboard.in/u:mandoisland/t:oud/

alles Mandoline Gitarre Zupfmusik

Die Laute Tar – Eine wichtige Langhalslaute aus Persien,…

Als Abwechslung zur Weihnachtsmusik, die zur Zeit überall zu hören ist, ist es vielleicht eine gute Idee einmal die Msuik einer ganz anderen Kultu zu hören.

Ich habe mir in den letzten Tagen viele Videos mit Aufnahmen mit der Tar, einer Langhalslaute aus Persien, Aserbaidschan und Armenine angehört. Es gibt viele interessante Videos, darunter auch einige Lektionen für die Tar. Mit den Links am Ende des Artikels kann man diese Videos leicht finden.

In der Wikipedia kann man über die Persische Tar lesen:

Die Tar besitzt einen achtförmigen, doppelt ausgebauchten Resonanzkörper, der aus einem Holzblock geschnitten ist. Typischerweise wird dazu Maulbeerbaumholz verwendet. Statt auf einer hölzernen Decke steht der Steg auf einer Bespannung aus Pergament von der Haut des Lammes (ähnlich wie bei einem Banjo oder der wie bei der klanglich ähnlicheren türkischen Cümbüs-Saz). Zur Befestigung dient ein aus der iranischen Sarisch-Wurzel hergestelltes Pulver, das sich durch Befeuchten sehr leicht wieder entfernen lässt.

Mit der persischen Tar können bis zu 2 1/2 Oktaven gespielt werden. Wie bei den meisten anderen persischen Instrumenten gibt es neben den Ganz- und Halbtönen bei der Tar noch weitere „Zwischentöne“, die ihre Begründung im aus fünf Haupttonalitäten bestehenden persischen Dastgah-System haben. Die drei Chöre (Doppelsaiten) werden meistens C-G-C, C-F-C oder D-G-C gestimmt, wobei zwischen den beiden Melodiesaitenchören („sim-e sefid“ und „sim-e zard“) ein Quartabstand (seltener Quintabstand) besteht. Abhängig ist die Stimmung (bzw. Scordatur; persisch ‏كوک‎ Kuk) jedoch in erster Linie vom verwendeten Tonalitätssystem bzw. vom Dastgah[1]. Die sechs, ursprünglich (ohne Verdoppelung der Baß-Saite) fünf, Saiten bestehen aus Stahl- bzw. Kupferdraht.

Im  Atlas of Plucked Instruments findet man die wichtigsten Informationen über die Azeri Tar:

The body of the Azeri tar has a double-bowl (figure-of-eight) shape, carved from one piece of mulberry wood. It lacks the slanting sides of the Iranian tar, and the top half is rounded. The front is a thin membrane of stretched bladder.

The neck is glued to the body (which has a strengthening stick through it) and a separate (quite large) square pegbox. The friction pegs (with big round knobs) are on both sides of the open pegbox. The frets are tied-on nylon (4 windings), with some in 1/4 note intervals (based on 17 intervals in an octave). These fret intervals differ from the Iranian tar.

Ramiz Guliyev – Tar

Ramiz Guliyev playing „Tar “ Azerbaijan’s national instrument

„Eshkhemet“ – Sayat Nova by the virtuoso Tar-Player Rafik – Rafael Vardanyan Հայաստան

„Eshkhemet“ – Sayat Nova by the virtuoso Tar-Player Rafik Rafael Vardanyan – prize winner of „Best Armenian Tar-Player“ in Armenia.

Sahba Motallebi – Tar Improvisation

Sahba Motallei was born in 1978 in Tehran, Iran, and started playing traditional Persian music very early on. she is a graduate of Tehran Conservatory where she mastered playing Tar and Setar (traditional Persian instruments) under the instructions of master Fariborz Azizi.
She further enhanced her performance of the renowned capabilities by enjoying the direct guidance of the renowned master of traditional Persian music, Hossein alizadeh, and the respected music theoretician, Dr Mehran Rouhani. She continued her formal music studies in composition at St Petersburgh Conservatory, Russia. Sahba has recorded several CDs and composed numerous theatrical peaces. For more information on Sahba’s work please visit http://www.sahbamusic.com

Finally another solo on the tar played by Sahba Motallebi

Solo Tar – Sahba

Sahba Motallebi playing solo tar.

More Information

Atlas of Plucked Instruments: http://www.atlasofpluckedinstruments.com/middle_east.htm

Wikipedia über das Instrument Tar (Deutsch): http://de.wikipedia.org/wiki/Tar_%28Musikinstrument%29

Weitere Videos mit Armenischer Musik für Tar: http://www.youtube.com/results?search_query=%22armenian+tar%22&aq=f

Weitere Videos mit Persischer Musik für Tar: http://www.youtube.com/results?search_query=%22persian+tar%22&aq=f

Youtube Kanal von Sahba Motallebi: http://www.youtube.com/user/SahbaTV

Persische Musikinstrumente und kostenlose Downloads von Persischer Musik: http://www.santoori.com/download.html

The Tar School – Amerikanische Schule für die Tar: http://www.tarschool.com/