Kategorie: fiddle

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Cape Breton Session – Ottawa

Heute möchte ich die Website der Cape Breton Session in Ottawa vorstellen. Jede Woche treffen sich Musiker in Ottawa für eine Session mit Folkmusik aus Cape Breton. Damit jeder mitspielen kann gibt es ein kostenloses Notenbuch mit aktuell 52 Sets von jeweils 3 – 6 Stücken.

Einige Aufnahmen von den Sessions kann man im youtube Kanal der Cape Bretton Session finden. Als Beispiel hier das Video mit der langsamen Melodie Hector the Hero. Dazu heisst es im Begleittext: „Parker Duchemin, one of the regulars at the session plays Hector the Hero for a visiting friend of his. The rest of the group joins in partway through.“

Website: http://www.cbsession.com
Die Noten findet man auf der Seite Tunes etwa in der Mitte (Full Book). Es gibt auch eine Noten-Sammlung von Weihnachtsliedern zum herunterladen.

Youtube Kanal Ottawa Cape Breton Sessions

Alan Snyder’s Cape Breton Fiddle Recording Index
Die Website der Cape Breton Session verweist auch auf die Datenbank von Alan Snyder über die verfügbaren Aufnahmen vieler Melodien, jeweils mit dem Anfang der Melodien mit Noten und Midi-Beispiel.

Viele Informationen und Notensammlungen findet man auf der Seite der Cranford Publications http://www.cranfordpub.com/
Cranford Publications specializes in Celtic fiddle music from Cape Breton, Ireland and Scotland. Proprietor Paul Cranford is a fiddler, composer and retired lightousekeeper well-grounded in the traditions of music he sells, performs and arranges.“

Zum Schluss noch eine Playliste mit ausgewählter Musik aus Cape Breton.

Historische Aufnahmen: https://archive.org/details/78rpm?and%5B%5D=cape+breton&sin=

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Frigg – Heisse Fiddle-Power aus dem kühlen Skandinavien

Frigg – Hot Fiddles from Cool Scandinavia

Die Finnische Band Frigg wird 2013 am Folkfest in Rudolstadt teilnehmen. Im vergangenen Jahr waren sie in Großbritannien auf Tour, und auch in der Schweiz.

Frigg hat bereits 5 CDs veröffentlicht. Ihre Musik ist sehr erfolgreich in Skandinavien, ihre aktuelle CD Polka V wurde unter anderem zum erfolgreichsten Folk Album 2012 gekürt und hat verschiedene andere Auszeichnungen oder Nomonierungen erhalten. Genaueres findet man auf der Frigg Website in den News.

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Die Musik von Frigg ist in erster Linie gedacht als Musik zum Tanzen. Die Energie der Musik soll und muss in Bewegung umgesetzt werden. Frigg möchte so dafür sorgen dass die Tradition des Volkstanzes nicht verloren geht. Einige Gedanken dazu kann man im Interview hören das Anti und Esko Järvelä anlässlich eines Auftritts in der Philharmonie in Luxemburg gegeben haben.

Der Sound von Frigg wird hauptsächlich durch das virtuose Spiel auf drei bis vier Geigen bestimmt, die unisono oder in mehrstimmigen Arrangements spielen, dazu kommen Gitarre, Mandoline und Bass. Das Zusammenspiel ist immer ausgezeichnet, auch bei den kompliziertesten Rhythmen, das trägt mit dazu bei das die Stücke viel Power haben. Die meisten Kompositionen stammen von Frigg, sind aber oft stilistisch an die nordische Volksmusik angelehnt. Einige Stücke sind aber auch recht komplex, mit Elementen aus Jazz und Rock oder Anlehnungen an Volkstänze aus dem Balkan.

Hier nun zunächst ein längeres Video vom letzten Jahr.

FRIGG I BODA 2012

Das Interview mit Anti und Esko Järvelä:

Frigg interview @ the Philharmonie Luxembourg

Meine Frigg Playlist

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Jake Jolliff und Alex Hargreaves – Mandoline und Violine

Mandoline und Fiddle – Das Duo Jake Jolliff und Alex Hargreaves

Jake Jolliff gehört zu den tollen jungen Mandolinenspielern in den USA. Er spielt in der Band Joy Kills Sorrow, aber auch regelmäßig und schon seit längerer Zeit zusammen mit Alex Hargreaves (Fiddle).

Ein schönes Konzert wurde kürzlich aufgenommen und ist komplett bei youtube zufinden – siehe unten.

Ein Video von Anfang 2010 zum Vergleich:

Jake Jolliff and Alex Hargreaves

Jake Jolliff and Alex Hargreaves playing Old Dangerfield at the Ken Cartwright Performing Arts Center in Stayton, Or. on the 3rd of January, 2010.

Fotos von diesem Konzert: http://staytondailyphoto.com/2010/01/alex-hargreaves-jake-jolliff-concert/

und: http://www.flickr.com/photos/willamettevalley/sets/72157623126823902/detail/

Bei diesem Konzert spielte die Schwester von Alex – Tatiana Hargreaves – bei einigen Stücken mit ihrer Viola mit – ein ebenfalls sehr interessanter Klang:

Tatiana Hargreaves Shows the Boyz

… fast 3 Jahre später als das erste Video klingen Alex Hargreaves und Jake Jolliff so – zum Vergleich ebenfalls Old Dangerfield: Read more „Jake Jolliff und Alex Hargreaves — Mandoline und Violine“

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Ryan’s Mammoth Collection – Mehr als 1000 Irische Stücke…

Im Urlaub letzte Woche hatte ich ein Heft mit dabei aus dem ich immer wieder gerne spiele –  300 Fiddle Tunes
von Hal Leonard. Das Heft enthält wie der Titel schon sagt 300 Irische Stücke für Geige oder Mandoline, und fast jedes Stücke klingt gut und macht Spass zu spielen. Das Heft ist gar nicht teuer, es  enthält einige schöne Illustrationen und Hinweise zu den verschieden Stücken. Wer also gerne Irische Stücke spielt und ein schönes Heft haben will sollte sich diese Ausgabe mal anschauen

Ich habe mich daran erinnert, dass ich schon einmal herausgefunden hatte dass diese Stücke aus einer alten Sammlung stammen und habe noch einmal gesucht. Tatsächlich stammen die Stücke aus der Ryan’s Mammoth Collection, einer Sammlung mit mehr als 1000 Irischen Stücken. Diese Sammlung kann man auch komplett und kostenlos als PDF herunterladen von der folgenden Seite:

http://violinsheetmusic.org/collections/

Hier ein Video mit der Gruppe Pendragon die Stücke aus dieser Sammlung spielt:

PENDRAGON „Ryan’s Mamouth Collection“ I

Aber es geht noch besser. Auf der Homepage ITMA – Irish Traditional Music Archive gibt es die komplette Sammlung als interaktive Partituren. Einzige Voraussetzung dafür ist dass das entsprechende Scorch Plugin installiert ist. Ist das der Fall so kann man die Noten für jedes Stück ansehen und abspielen. Das Tempo kann dabei beliebig schneller oder langsamer gestellt werden – ideal zum üben und lernen der Stücke. (Die Struktur der Digital Library hat sich geändert – Noten als PDF findet man im Bereich Text, Aufnahmen bei Sounds)

PENDRAGON „Ryan’s Mamouth Collection“ II

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