Kategorie: Banjo

Banjo

The S. S. Stewart’s Banjo and Guitar Journal 1884…

Das Banjo war gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den USA wohl das populärste Instrument. Einer der erfolgreichsten Hersteller von Banjos war S. S. Stewart. Als Information für die Kunden gab es das  S. S. Stewart’s Banjo and Guitar Journal. Stewart schrieb auch eine Dissertation über das Banjo.

Ein Teil der Ausgaben des S. S. Stewart’s Banjo and Guitar Journal aus der Zeit von 1884 bis 1899 ist als Download im Archiv der Universität Rochester verfügbar. In den Heften findet man viele Informationen über das Banjo, interessante Abbildungen und auch Noten für Banjo, Mandoline oder Gitarre. Eine tolle Quelle für alle Banjospieler!

Playliste mit Beispielen von S. S. Stewart

Bilderalbum S. S. Stewart’s Banjo & Guitar Journal

Ich habe einige Abbildungen aus dem Journal in einem Bilderalbum zusammengestellt.

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Ein Banjo für 2500 $ von Icilio Consalvi –…

Heute möchte ich ein ganz besonderes Banjo vorstellen. Dieses Banjo wurde 1896 von Icilio Consalvi gebaut und dabei auch komplett mit Bildern von Menschen, Drachen und mythologischen Figuren verziert. Dabei kamen aufwändig graviertes Perlmutt, Silber und Gold zum Einsatz, alle Teile des Instruments sind verziert, das Instrument galt schon damals als eines der schönsten Instrumente das je gebaut wurde.

Im Artikel aus der Zeitschrift Music Trade Review von 1896 wird das Banjo vorgestellt:

Artikel aus Music Trade Review – 1896 – A Banjo Worth $ 2,500

Das Instrument war über viele Jahre im Familienbesitz der Nachkommen von Icilio Consalvi und wurde dann vor einigen Jahren dem Museum of Fine Arts in Boston gespendet. Auf der Website des Museums kann man das Banjo nun bewundern:

Museum of Fine Arts – Boston

Banjo von Icilio Consalvi
Banjo von Icilio Consalvi

 

Weitere Informationen

Bilder des Banjos auf der Seite des Bostoner Museums:

Worst of all, the would-be capstone of his collection recently slipped through Bollman’s grasp. An Italian immigrant craftsman named Icilio Consalvi made the banjo in question in 1896. Bollman knew about the instrument because he is an avid reader of old banjo journals–of which he has a larger collection than the Library of Congress–but had no idea if the banjo was anything special.

Then, 20 years ago, Consalvi’s son walked into Bollman’s store. “He told me what his name was and said his father had made this incredible banjo,” he says. “I said I know about the banjo, and I would love to see it.”

….

Bollman befriended Bozzio, but found out to his dismay that the banjo was held by another wing of the family. Before he could move on it last May, the banjo was donated to Boston’s Museum of Fine Arts (MFA). Bollman was crushed. “As a collector, this was my Pieta!” he says. “This particular instrument, this holy grail, slipped through my fingers.”

Quelle des Artikels in der Music Trade Review:

 

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Troise and his Mandoliers / Banjoliers – Historische Aufnahmen…

Pasquale Troise (1895 – 1957) wurde 1895 in Neapel geboren. Um 1920 kam er nach London, zunächst als Mitglied der London Radio Dance Band. Schon bald gründete er sein eigenes Orchester, das Selecta Plectrum Mandoline Orchestra, das er später in Troise and his Mandoliers umbenannte.

Als dann das Banjo immer populärer wurde (weil Banjos eben lauter sind…) wurden die Mandolinen durch Banjos ersetzt und das Orchester hiess nun Troise and his Banjoliers. Das Orchester wurde von den 1930er Jahren bis 1957 von Troise geleitet und bestand dann noch bis zu den frühen 1970er Jahren unter der Leitung von Jack Mandel.

Das Orchester wirkte häufig bei einer Sendung mit dem Titel „Music while you work“ mit. Ausführliche Informationen findet man auf der Seite history of Troise and his Mandoliers auf der Website Masters of Melody. Dort kann man auch zwei komplette Sendungen von 1956 und 1964 anhören. Interessant ist dass auch so bekannte Mandolinisten wie Hugo D’Alton, Billy Bell und Terry Walsh bei Troise and his Mandoliers mitspielten.

Their personnel changed very little over the years — classical mandoline player Hugo D’Alton, Billy Bell and Terry Walsh were all there to ensure stability, with accordionist Emile Charlier or Albert Delroy and pianists such as William Davies and Sidney Davey.

Viele Aufnahmen und Filme (von British Pathe aus den 1930er Jahren) mit Troise and his Mandoliers bzw. Banjoliers findet man inzwischen bei youtube, ich habe eine umfangreiche Playliste erstellt:

Playliste „Troise and his Mandoliers“

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Dry And Dusty live beim Portland Oldtime Music Gathering…

Vor einiger Zeit habe ich das Duo  Dry and Dusty im  youtube Kanal Mark’s Memories entdeckt und mir das Konzert vom Portland Oldtime Music Gathering einige Male angehört.

Beschreibung von der Dry and Dusty Facebook Seite

Dry and Dusty is an old-time sister duo from Bellingham and sometimes Spokane, Washington. The band is made up of Ruthie and Sally Jablonsky, who grew up playing music with their parents, hiking around in the desert singing cowboy songs, and learning the old tunes from their extended family at festivals and camps.

Dry and Dusty ist ein Oldtime Geschwister-Duo aus Bellingham und manchmal Sokane, Washington. Das Duo besteht aus Ruthie und Sally Jablonsky. Sie wuchsen damit auf mit ihren Eltern zu musizieren, in der Wüste herumzureisen und Lieder zu singen, und bei Festivals und auf Camps alte Lieder von ihrer großen Verwandschaft zu lernen.

Dry and Dusty spielen und singen ein tolles programm von Liedern und Instrumentalstücken, mit tollem Harmoniegesang und verschiedenen instrumentalen Kombinationen, und mit humorvollen Dialogen zwischen den Songs. Wer gerne Oldtime-Musik hört der sollte sich die gesamte Playliste anhören.

Big Truck Driving Man ist einer der Songs mit Mandolinen- und Gitarrenbegleitung:

08 Dry And Dusty 2014-01-18 Big Truck Driving Man

Sally spielt auch das Banjo im Clawhammer Stil – hier ein tolles Beispiel – der letzte Song des Konzertes:

14 Dry And Dusty 2014-01-18 Morning Bell

Playliste – Dry And Dusty live at the Portland Oldtime Music Gathering in Portland, Oregon on 1/18/2014.

Dry And Dusty live at the Portland Oldtime Music Gathering in Portland, Oregon on 1/18/2014 performing Sal, Would You Marry Me.

Sally Jablonsky: guitar, mandolin, banjo and vocals
Ruthie Jablonsky: guitar, fiddle and vocals

Support the artists by seeing them live and buying their official merchandise.
Visit: https://www.facebook.com/dryanddusty http://www.bubbaguitar.com/gathering/

Set list: Sal, Would You Marry Me / Weary Blues / Chadwell’s Station / Katie Dear / Paradise / Old Granny Blair / Mean Mama / Big Truck Driving Man / Instrumental / The Dying Californian / Glitter / Jenny Baker / Maybe Someday / Morning Bell

Weitere informationen