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elektrische Mandoline

Uli Bösking – Elektrische Mandoline

Uli Bösking ist Musiker, Komponist und Lehrer in Bremen. Anfangs spielte er hauptsächlich Geige und Bratsche, dabei beschäftigte er sich auch mit der Entwicklung einer elektrischen Violine und dafür geeigneter Tonabnehmer. Seit einem Unfall 2013 spielt er nur noch elektrische viersaitige Mandolinen.

Die viersaitigen Mandolinen im Telecaster Stil lässt Uli Bösking für sich bauen. Zuletzt spielte er eine Tele-Mandoline von Holger Beutling mit Tonabnehmern von Almuse (Pete Mallison).

Im November 2021 spielte Uli Bösking ein Konzert zusammen mit dem Pianisten Roland Arndt. Auf dem Programm mit dem Titel „Viajes“ standen ausschliesslich Stücke die Uli Bösking selbst komponiert hat. Von diesem Konzert ist ein Video bei youtube verfügbar.

Uli Bösking: E-Mandola Roland Arndt: Klavier

13.11.2021 KUNST.HAFEN.WALLE
Arbeitskreis Bremer Komponisten und Komponistinnen e.V. (ABK)
„Klangräume“
Musikschule Bremen
Herzlichsten Dank an Gitarrenbauer Holger Beutling für sein Meisterinstrument!

Uli Bösking (e-Mandoline) und Roland Arndt (Klavier)

Bis 2018 spielte Uli Bösking zusammen mit dem Gitarristen Ralf Benesch (Konzertgitarre) der aber inzwischen verstorben ist.

Von dieser Besetzung gibt es ebenfalls ein Konzertvideo aus dem Jahr 2018.

TeleTele – Uli Bösking (e-Mandoline) und Ralf Benesch (Gitarre)

Uli Bösking ist einer der wenigen Mandolinisten der ausschliesslich elektrische, viersaitige Instrumente spielt. Er schreibt dazu:

„Seine Instrumente sind „Mandoteles“ von Pete Mallinson (Almuse, UK), meist gespielt über einen Fender Princeton Reverb Röhrenverstärker. Keine Effekte. Nur Federhall und Tremolo, ggf. Overdrive aus dem Verstärker.“

Uli Bösking hat Bildergalieren seiner Instrumente erstellt und mir erlaubt die Instrumente hier zu zeigen. Ich füge jeweils den Link zur Bildergalerie mit weiteren Bildern hinzu.

Uli Böskings Instrumente von Almuse / Pete Mallinson (UK)
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Instrumentenbau

Alfred Woll – Die Kunst des Mandolinenbaus

Alfred Woll gehört zu den führenden Mandolinenbauern in Deutschland. Seine Instrumente werden von den besten Mandolinenspielerinnen und Mandolinenspielern gespielt. Auf eine Mandoline von Alfred Woll muss man bis zu 7 Jahren warten.

In seinem gerade erschienenen Buch „Die Kunst des Mandolinenbaus“ – Entwicklungsgeschichte und Bau der Mandoline – hat Alfred Woll seine Kenntnisse über Mandolinen in herausragender Weise geteilt.

In fünf Kapiteln präsentiert Woll zunächst die Herkunft der Mandoline, den Mandolinenbau in Italien um 1900, die Mandoline in Deutschland, die Entstehung der Seiffert-Mandoline und seine Schritte zum eigenen Modell.

Im folgenden zweiten Teil zeigt Alfred Woll anschließend im Detail wie eine moderne Mandoline gebaut wird.

Ein Anhang gibt Alfred Woll dann noch einige wichtige Tipps für die Pflege und Instandhaltung der Mandoline.

Das Buch ist durchwegs mit hochwertigen und aussagekräftigen Fotos illustriert. Alfred Woll hat historische Instrumente, Seiffert-Mandolinen und seine eigenen Modelle toll in Szene gesetzt. Auch die Bilder aus der Werkstatt mit Werkzeugen, Materialien und Bildern vom Bau der Instrumente sind durchwegs sehr aussagekräftig.

Baupläne verschiedener Instrumente verdeutlichen die Konstruktion der Mandolinen.

Das Buch ist auch in englischer Sprache erhältlich.

Weitere Informationen

Caterina Lichtenberg unterhält sich mit Alfred Woll

Das komplette Interview ist für Mitglieder von Artistworks auf der Artistworks Website verfügbar.

CD

Klaus Wuckelt – Zauber der Mandoline

Klaus Wuckelt spielt die Mandoline, oder noch lieber seine Königslyra, auf eine ganz eigene Weise, wie kein anderer Mandolinenspieler den ich kenne.

Gelernt hat er das Mandolinenspiel hauptsächlich von Takashi Ochi: „Von ihm habe ich mein Handwerk gelernt.“

Aktiv war und ist er im Württembergischen Zupforchester, im Badischen Zupforchester, als Solist bei verschiedenen Mandolinenorchestern, im Duo mit Christoph M. Pesch. Aber auch mit seinem Klaus Wuckelt Trio tritt er gerne auf, und als Gast bei anderen Musikern ist er auch öfters zu finden.

Auf seinen frühen CDs kann man ihn mit Kammermusik für Zupfinstrumente, barocker Mandolinenmusik, neuen Kompositionen für Zupfinstrumente hören, im Zusammenspiel mit Musikern aus seinem Bekanntenkreis wie Arnold Sesterheim, Sandeh J. Ohnemus, Sonja Wiedermer. Unter anderem hat er Kompositionen von Veit Erdmann-Abele für Mandoline aufgenommen.

Zwei Duos für Sopran und Mandoline von Veit Erdmann-Abele

Nach Texten von Harald Immig :“gepresstes Rosenblatt“ und „Morgenröte“ – Gertraud Erhard, Sopran Klaus Wuckelt, Mandoline Komponist: Veit Erdmann-Abele Noten/score beim Komponisten

Zwei Impressionen („Eiskristalle“ und „Wasser“) von Veit Erdmann-Abele

Für Mandoline und Gitarre – es spielen Klaus Wuckelt Mandoline und Arnold Sesterheim Gitarre – Komponist Veit Erdmann-Abele – Noten/score beim Zimmermann-Verlag Frankfurt/Main

Weitere Kompositionen von Veit Erdmann-Abele gespielt von Klaus Wuckelt habe ich in der Playliste (am Ende des Beitrags) aufgenommen.

Sehr schön ist auch die CD mit den Valses Poeticos von E. Granados in einer Bearbeitung für Mandoline und Gitarre die Klaus Wuckelt zusammen mit dem Gitarristen Sandeh J. Ohnemus aufgenommen hat. Diese CD ist leider nicht mehr erhältlich.


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CD

Das Duo Trekel – Tröster

Playliste North to South – Musik aus Amerika (2010)

In diesem Beitrag habe ich drei youtube Playlisten von Alben des Duos Trekel-Tröster zusammengestellt. Zu hören sind Werke für Mandoline und Gitarre aus Amerika, Werke die dem Duo Trekel-Tröster gewidmet sind und andere Originalskompositionen und bearbeitungen für Mandoline und Gitarre.

Viel Spass!

Dedications: New Music for Mandolin and Guitar (2014)

En Garde! (2006)