Schlagwort: Jazz

Andere Zupfinstrumente

Peter Pussarnig – Jazz und Weltmusik mit Gitarre, Mandoline,…

Als ich nach Videos mit Mandoline und Didgeridoo gesucht habe bin ich auf ein Video mit Peter Pussarnig gestoßen. Der Klang der Mandoline in diesem Stück hat mir sehr gefallen, und ich habe nach weiteren Videos mit Peter Pussarnig gesucht.

Peter Pussarnig hat an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz studiert. Er spielt verschiedene Instrumente, darunter Gitarre, Sitar, Baglama, Mandoline, Shanti Drum, Balalaika, Bass und Elektronik.

In einen Stück Stück von seiner aktuellen CD „Autumn Song“ – Anahata – spielt er ebenfalls Mandoline, und dazu gibt es ein tolles Videos. Dieses Video und weitere Videos mit dem Peter Pussarnig Trio PP3 und in anderen Formationen mit Peter Pussarnig habe ich in der Playliste zusammengestellt. Sehr gut gefällt mir auch das zweite Stück der Playliste Lama Bag Project – wanderlust, mit Gitarre und Tabla

Playlist Peter Pussarnig Trio – PP3

Weitere Informationen

Website Peter Pussarnig

Instruments: guitars, sitar, bağlama, mandolin, shanti drum, balalaika, bass & electronics

Peter Pussarnig has studied jazz guitar under the supervision of Guido Jeszenszky at the University of Music and Performing Arts Graz, Austria. As a traveling musician he has learned how to play, among others, bağlama in Istanbul, Turkey and sitar with Shri Druva Nath Mishra in Varanasi, India. Being part of more than hundred projects, from playing to recording, shows his variety in styles and a great diversity of musical influences.
In 2015 “Autumn Song”, the debut album of his trio was released by Alessa Records.

Youtube Kanal Peter Pussarnig

Website Kunstuni Graz

Lesen sie auch:

Carlo Aonzo Gitarre

Eurofestival Zupfmusik 2014 – Carlo Aonzo, Claudio Bellato und…

Das Trio mit Carlo Aonzo, Claudio Bellato und Loris Lombardo trat am Freitag Nachmittag auf der Open-Air-Bühne auf. Vorher konnte ich die Musiker bei der Probe fotografieren. Eines der Stücke das sie probten und dann auch später auf der Open-Air-Bühne spielten war „Spain“ von Chick Korea. Von diesem Stück habe ich auch ein youtube Video gefunden das bei einem früheren Konzert aufgenommen wurde.

Spain – Carlo Aonzo Trio

Bildergalerie mit Carlo Aonzo

Das Programm enthielt ganz verschiedene Stücke, von Vivaldi (wie er vielleicht heute in Seattle spielen würde) über italienische Tänze, amerikanischen Bluegrass und Jazz-Klassiker. Wie man sieht spielt Carlo Aonzo auch bei diesen Stücken seine neapolitanische Mandoline (ein Instrument von Pandini), allerdings mit Tonabnehmer. Mir hat dieser Auftritt sehr gefallen.

Am Ende des Auftrittes kam Brian Oberlin als Gast dazu.  Brian ist seit einigen Jahren auch immer wieder als Dozent mit Carlo Aonzo in Italien aktiv, und hat dort auch eine Vorliebe für die klassische Mandolinenmusik entwickelt. Über Brian Oberlin und seine neue CD Capriccio Fantastico werde ich demnächst einen eigenen Beitrag schreiben.

Zum Schluss dieses Beitrages noch ein weiteres Video mit dem Trio Carlo Aonzo, Claudio Bellato und Loris Lombardo – in Foggy Mountain werden amerikanische Bluegrassthemen verarbeitet. Auch dieses Stück wurde in Bruchsal gespielt.

Foggy Mountain – Carlo Aonzo Trio

Weitere Beiträge in diesem Blog über Carlo Aonzo und Brian Oberlin

Mandoline

Dawgmatism + Dawgma – Zwei verwandte Stücke von David…

David Grisman hat mit der Dawg-Music seinen eigen Musikstil entwickelt. Dabei hat er Elemente des Swing und des Bluegrass zusammengebracht. Viele Stücke von David Grisman haben das Wort „dawg“  im Titel, so zum Beispiel die beiden Stücke Dawgmatism und Dawgma über die ich heute schreiben will.

Beide Stücke basieren auf demselben Harmonieschema und auch weitgehend dieselbe Melodie, bei Dawgmatism in ruhigem Temo, bei Dawgma schnell und rhythmisch gespielt. Die Harmonien des ersten Teils sind dieselben wie beim ersten Teil des Jazz Klassikers Autumn Leaves. Die Akkorde des zweiten Teils sind sehr interessant und gut auf der Mandoline zu spielen.

David Grisman Quintet „Dawgmatism“

David Grisman Quintet at NedFest doing „Dawgmatism“ 090829

Antiqua & Instead of Net plays „Dawgma“ at Restaurant „NOYA“ 03/12/2010

Japanese acoustic progressive „Rock“ band ANTIQUA & Japanese DAWG band Instead of Net plays „Dawgma“ .

Playliste Dawgmatism / Dawgma

Weitere Informationen

Dawgmatism bei Mandozine:  Dawgmatism (Tabledit file)

Chord Chart: DawgmatismChordChart

Weitere Aufnahmen:

Frank Tiedemann: http://www.acidplanet.com/artist.asp?PID=1185924&t=1

Dawg Tracks: http://www.davidgrisman.com/acd_html/dawgtracks.html

Mandoline lernen

Improvisieren mit Akkordtönen – Eine Nützliche Online-Lektion von Jazclass.com…

Wie lernt man das Improvisieren für Jazz, Blues oder Folk? Kürzlich habe ich eine sehr gelungene Online Lektion zu diesem Thema gefunden.

Grundlage der Lektion ist das Stück A Happy Day. Das Stück ist in C-Dur, es verwendet die vier Akkorde C-Dur, D7, F-Dur und G7. Die Melodie des Stückes besteht jeweils ausschliesslich aus den Akkordtönen des Begleitakkordes.

A Happy Day – Jazz Improvisation

In den ersten Kapiteln gibt der Autor einige Hinweise zum Improvisieren im allgemeinen. Im Kapitel 5 geht es dann richtig los.

Es wird folgendes Vorgehen empfohlen

  1. Spiele die Melodie so lange bis du sie auswendig spielen kannst.
  2. Spiele die Grundtöne der Akkorde bis du diese auswendig spielen kannst
  3. Spiele die Grundtöne in einem rhythmischen Muster – 5 zweitaktige Muster sind vorgegeben
  4. Spiele Akkordtöne in Viertelnoten
  5. Improvisiere über die Akkorde mit den Akkordtönen

Die rhythmischen Muster werden ausführlich im Kapitel 6 erklärt. Im Kapitel 7 wird vorgeschlagen abwechseln zwei Takte zu spielen.

Die Noten für das Stück (ein Fact Sheet, ein Leed Sheet, und zwei Versionen für transponierende Instrumente)  und die rhythmischen Muster sowie die Midifiles mit dem Stück und zwei Playalong-Tracks (das zweite mit dem beschriebenen Wechsel alle zwei Takte) findet man zusammengefasst im Kapitel 10.

Die Tracks für die transponierenden Instrumente sind in A-Dur bzw. D-Dur und eignen sich damit ebenfalls sehr gut um das Stück in anderen Tonarten zu üben.

Auf der Mandoline habe ich folgende weitere Variante beim Üben ausprobiert:

  • Spiele jeweils nur Akkordtöne auf einem Saitenpaar ( a + e, d + a, g + d)
  • Spiele Akkordtöne und die Akkorde gemischt – auf der Mandoline ist das ja im Gegensatz zu einem reinen Melodieinstrument möglich

Die komplette Online Lektion findet man hier:

http://www.jazclass.aust.com/im1.htm

Viel Spass beim Üben!

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