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Mandoline

Die Mandoline – Vergleich verschiedener Modelle

Mandolinen gibt es in ganz verschiedenen Bauformen, je nachdem zu welcher Zeit und in welchem Land diese gebaut wurden. In diesem Beitrag möchte ich die verschiedenen Mandolinen vorstellen die ich bereits für youtube Videos verwendet habe. Dazu gibt es ein Bilderalbum und weitere Informationen.

Bauformen der Mandoline

Im Barock gab es bereits Mandolinen die man am ehesten als Sopranformen der Laute ansehen kann. Professionelle Mandolinenspieler benutzen auch heute wieder Nachbauten der Barockmandoline wenn sie Musik des 18. Jahrhunderts spielen.

Neapolitanische Mandoline Anfang des 20. Jahrhunderts

In Italien entstanden im 18 und 19. Jahrhundert die neapolitanische Mandoline und die römische Mandoline. Diese wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Italien, Frankreich, Deutschland und vielen anderen Ländern sehr populär und die Instrumente wurden in großen Fabriken in großer Zahl hergestellt. Im frühen 20. Jahrhundert wurden vielfach auch flache Bauformen gebaut. Diese werden oft als „portugisisches Modell“ bezeichnet. Read more „Die Mandoline — Vergleich verschiedener Modelle“

Japan

Takashi Ochi – Einer der wichtigsten Mandolinenspieler des 20.…

Takashi Ochi (jap. 越智 敬, Ochi Takashi; * 30. Oktober 1934 in Imabari; † 14. November 2010 in Heppenheim, Hessen) war einer der bedeutendsten Mandolinenspieler, Lehrer, Komponist und Herausgeber von Noten für Zupfinstrumente des 20. Jahrhunderts.

Auszüge aus dem Wikipedia-Artikel über Takashi Ochi:

Takashi Ochi wurde am 30. Oktober 1934 im japanischen Imabari geboren. Seinen ersten Mandolinenunterricht erhielt er im Alter von 13 Jahren. Nach Erlangung der Hochschulreife an der Fremdsprachen-Universität Tokyo im Jahr 1954 studierte er die Fremdsprachen Italienisch und Englisch sowie Wirtschaftswissenschaften. Gleichzeitig absolvierte er ein 8-semestriges Studium am Hiruma-Privatkonservatorium in Tokio mit den Hauptinstrumenten Mandoline und Gitarre. Nach der Konzertreifeprüfung schloss er eine dreijährige pädagogische Ausbildung zum Instrumentallehrer am gleichen Konservatorium an. Nach seinem Studienabschluss war er mehrere Jahre am Hiruma-Konservatorium als Dozent für Mandoline und Gitarre tätig. Daneben gab er solistisch und mit verschiedenen japanischen Orchestern zahlreiche Konzerte und nahm an der Produktion etlicher Rundfunk- und Fernsehaufnahmen teil.

Im Jahr 1961 kam Takashi Ochi durch Vermittlung von Siegfried Behrend nach Deutschland und wohnte lange Jahre im saarländischen Saarlouis. 

Künstlerisches Wirken

Ab 1961 war Takashi Ochi an mehreren saarländischen Musikschulen als freier Musiklehrer tätig und wirkte als Dozent in Meisterkursen des Bundes für Zupf- und Volksmusik Saar (BZVS) sowie des Bundes deutscher Zupfmusiker mit. Von 1961 bis 1974 war er Konzertmeister und Solist des Saarländischen Zupforchesters (Ltg. Siegfried Behrend) und von 1968 bis 1990 des Deutschen Zupforchesters (ebenfalls unter der Leitung von Behrend). 

Ich habe Takashi Ochi öfters getroffen. Beim Lehrgang für die Leitung von Zupforchestern und Gitarrenchören hatte ich sogar Unterricht bei Takashi Ochi an der Mandoline und Mandola. Ich habe bei einigen Konzerten des Deutschen Zupforchesters mitgespielt und Takashi Ochi als Solist im Badischen Zupforchester erlebt. Im Badischen Zupforchester spielte er unter anderem den Solopart für das Ständchen von Heinrich Konietzny.

Takashi Ochi war ein sehr freundlicher Mensch, und auch ein sehr guter Lehrer. Er hat mir sehr geholfen meine Mandolinentechnik zu verbessern. Während der 60er und 70er Jahr des zwanzigsten Jahrhunderts war er vermutlich der einflussreichste Mandolinist in Deutschland.

Ich habe die Videos mit Takashi Ochi in der Playliste unten zusammengestellt. Hier zunächst Takashi Ochi mit dem Sänger Hermann Prey.

Hermann Prey – Komm liebe Zither, KV351 – W. A. Mozart

W. A. Mozart, Komm liebe Zither, KV351

Baritone: Hermann Prey
Mandolin: Takashi Ochi

Recording: Phonogram GmbH, 1974

Illustrated with a photo of zither virtuoso, John Christian („J. C.“) Scherer III (1876-1956).

Youtube Playliste – Takashi Ochi

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Mandoline

Ensemble Hikari 光 live im SWR-Fernsehen – Denise Wambsganß…

Das Ensemble Hikari 光 hat vor zwei Jahren – am 03. Januar 2014 – live im SWR-Fernsehen in der Sendung „Kaffee oder Tee?“  gespielt.

Nun kann man drei schöne Videos mit den Aufnahmen aus dieser Sendung bei youtube sehen.

Im Ensemble Hikari haben sich Spieler aus Deutschland und Japan zusammengefunden. Das Ensemble möchte vor allem auch Kompositionen für Zupfinstrumente aus Japan in Deutschland vorstellen. So wurden auch alle drei Stücke von japanischen Komponisten geschrieben.

Mitglieder des Ensembles sind Denise Wambsganß (Mandoline), Yasuyoshi Naito (Mandoline), Hirotaka Nozaki (Mandola), Michael Schwitzke (Gitarre) und Leo Ruf (Percussion). Yasuyoshi Naito spielt – wie man gut erkennen kann – bei diesen Stücken ein Instrument mit vier einzelnen Saiten.

„Welcome to Café Mandolin“ von Takashi Yuasa

„Black Rain“ oder „Gefallener Engel“ von Goshi Yoshida

Uraufführung „Hikari 2014“ von Kunisaku Sakai

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Bluegrass

Bluegrass Jamboree 2015 – Die Playliste – Railsplitters, Howlin‘…

Vom Bluegrass Jamboree 2015 gibt es eine Reihe von schönen Videos, teilweise in sehr guter Qualität. Wer an einem Konzert des Bluegrass Jamboree war wird sich sicher gerne erinnern, und wer es verpasst hat sollte schon mal für 2016 planen.

Besonders gefallen mir die Videos von den abschliessenden Sessions mit allen Musikerinnen und Musikern und mit dem Veranstalter Rainer Zellner an der Gibson F4-Mandoline. Die Musiker sind alle richtig entspannt, gehen mit der Musik mit und tanzen gelegentlich sogar.

Viel Spass mit The Railsplitters, The Howlin‘ Brothers, Rosie Newton & Richie Stearns!

 

Das Mandolinenbuch von Rainer Zellner (Amazon Partnerlink):