Schlagwort: Zupforchester

Mandolinenorchester

Konzert – Das Israeli Plectrum Orchestra mit der Württembergischen…

Das Israeli Plectrum Orchestra ist seit 2010 immer wieder in Deutschland zu hören. 2010 und 2014 hat es beim Eurofestival Zupfmusik in Bruchsal mitgewirkt. Es ist in Friedrichweiler im Saarland aufgetreten, und im Kurhaus Bad Boll.

Im vergangenen Jahr gab es ein gemeinsames Konzert des Ensembles mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen.

Thilo Fitzner schreibt darüber im Baden-Württembergischen Zupferkurier:

Die Württembergische Philharmonie Reutlingen und das Israel National Mandolin Orchestra musizierten gemeinsam. Da es für eine solche Besetzung keine Noten gibt, wurden Auftragskompositionen vergeben an die besten israelischen Komponisten, wie Haim Permont, Noam Sheriff und Boaz Ben Moshe. Auch die Klassik kam nicht zu kurz in Form von Tommaso Vitali, Manuel de Falla oder Pablo de Sarasate. Es dirigierten jeweils abwechselnd der Leiter der Reutlinger Philharmoniker Noam Zur und der Israelis Adiel Shmit.

Die kompletten Videos von diesem Konzert kann man bei vimeo finden:

Concert with Israeli plectrum orchestra in Reutlingen

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Mandolinenorchester

Das Europäische Jugendzupforchester EGMYO – Arbeitsphase und Konzerte 2016

Im vergangenen Sommer fand im Saarland die Arbeitsphase des Europäischen Jugendzupforchesters EGMYO (European Guitar and Mandolin Youth Orchestra) statt.

Der Bund Deutscher Zupfmusiker hat die Arbeitsphase und die Konzerte dokumentiert, die Videos sind seit einiger Zeit auf youtube verfügbar.

Die Arbeitsphase fand vom 30. Juli – 8. August 2016 in der Europäischen Akademie Otzenhausen (EAO), Deutschland statt.

Die Teilnehmer dieses Orchesters waren etwa 50 junge Mandolinen- und Gitarrenspielerinnen und -spieler aus ganz Europa – von Portugal im Süden bis Schottland im Norden.

EGMYO 2016 – The Movie stellt Teilnehmer, Dozenten, den Solisten Daniel Roth (Akkordeon), Organisation, die Probenarbeit und das Konzertprogramm ausführlich dar. Der Komponist Marcel Wengler erläutert in einem Video seine Komposition Konstellationen die von einigen Spielern als das interessanteste Stück des Programmes bezeichnet wird.

In der zweiten Playliste EGMYO 2016 sind die Videos vom Abschlusskonzert am 7. August 2016 in der Akademie zu sehen, das gesamte Konzert vom Tag davor in Echternach kann man ebenfalls bei youtube finden.

Auf dem Programm standen die folgenden Stücke:

  • Norbert Sprongl (1892-1983) – Tanz-Suite op.103
  • Marcel Wengler (*1946) – Konstellationen und Wedding Dance
  • Luigi Salamon – Latin Bridge
  • Kenji Suehiro (*1979) – Meteorshower
  • Hiromitsu Kagajo (*1961) – Black Out
  • Bernard van Beurden: 4 Movements for Accordion and Mandolin and Guitar
  • Astor Piazzolla: Oblivion für Akkordeon und Zupforchester
  • Dominik Hackner: Danza Cubana
  • Giuseppe Manente: Reverie du Poète (arr. Dominik Hackner)
  • Armin Kaufmann: Mitoka Dragomirna op.62 (arr Vinzenz Hladky)

 

Playliste EGMYO 2016 – The Movie

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Mandolinenorchester

Das Tanzstück von Cesar Bresgen für Zupforchester – Drei…

Das Tanzstück wurde 1967 von Cesar Bregen für Zupforchester komponiert. Ich habe dieses Stück sehr gerne gespielt, in den 70er Jahren war dies eines der interessanten neuen Stücke für Zupforchester, und es wurde sicher von vielen Orchestern auch gerne gespielt.

Wer das Stück noch nicht kennt sollte es für sein Repertoir in Betracht ziehen.

Bei youtube habe ich Videos mit dem Mandolinenorchester Hennef Kurscheid, mit dem Orchestra Arcangelo Corelli und dem Ensemble Giocoso gefunden.

Tanzstück von Cesar Bresgen

Mandolinenorchester Hennef Kurscheid

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Japan

Takashi Ochi – Einer der wichtigsten Mandolinenspieler des 20.…

Takashi Ochi (jap. 越智 敬, Ochi Takashi; * 30. Oktober 1934 in Imabari; † 14. November 2010 in Heppenheim, Hessen) war einer der bedeutendsten Mandolinenspieler, Lehrer, Komponist und Herausgeber von Noten für Zupfinstrumente des 20. Jahrhunderts.

Auszüge aus dem Wikipedia-Artikel über Takashi Ochi:

Takashi Ochi wurde am 30. Oktober 1934 im japanischen Imabari geboren. Seinen ersten Mandolinenunterricht erhielt er im Alter von 13 Jahren. Nach Erlangung der Hochschulreife an der Fremdsprachen-Universität Tokyo im Jahr 1954 studierte er die Fremdsprachen Italienisch und Englisch sowie Wirtschaftswissenschaften. Gleichzeitig absolvierte er ein 8-semestriges Studium am Hiruma-Privatkonservatorium in Tokio mit den Hauptinstrumenten Mandoline und Gitarre. Nach der Konzertreifeprüfung schloss er eine dreijährige pädagogische Ausbildung zum Instrumentallehrer am gleichen Konservatorium an. Nach seinem Studienabschluss war er mehrere Jahre am Hiruma-Konservatorium als Dozent für Mandoline und Gitarre tätig. Daneben gab er solistisch und mit verschiedenen japanischen Orchestern zahlreiche Konzerte und nahm an der Produktion etlicher Rundfunk- und Fernsehaufnahmen teil.

Im Jahr 1961 kam Takashi Ochi durch Vermittlung von Siegfried Behrend nach Deutschland und wohnte lange Jahre im saarländischen Saarlouis. 

Künstlerisches Wirken

Ab 1961 war Takashi Ochi an mehreren saarländischen Musikschulen als freier Musiklehrer tätig und wirkte als Dozent in Meisterkursen des Bundes für Zupf- und Volksmusik Saar (BZVS) sowie des Bundes deutscher Zupfmusiker mit. Von 1961 bis 1974 war er Konzertmeister und Solist des Saarländischen Zupforchesters (Ltg. Siegfried Behrend) und von 1968 bis 1990 des Deutschen Zupforchesters (ebenfalls unter der Leitung von Behrend). 

Ich habe Takashi Ochi öfters getroffen. Beim Lehrgang für die Leitung von Zupforchestern und Gitarrenchören hatte ich sogar Unterricht bei Takashi Ochi an der Mandoline und Mandola. Ich habe bei einigen Konzerten des Deutschen Zupforchesters mitgespielt und Takashi Ochi als Solist im Badischen Zupforchester erlebt. Im Badischen Zupforchester spielte er unter anderem den Solopart für das Ständchen von Heinrich Konietzny.

Takashi Ochi war ein sehr freundlicher Mensch, und auch ein sehr guter Lehrer. Er hat mir sehr geholfen meine Mandolinentechnik zu verbessern. Während der 60er und 70er Jahr des zwanzigsten Jahrhunderts war er vermutlich der einflussreichste Mandolinist in Deutschland.

Ich habe die Videos mit Takashi Ochi in der Playliste unten zusammengestellt. Hier zunächst Takashi Ochi mit dem Sänger Hermann Prey.

Hermann Prey – Komm liebe Zither, KV351 – W. A. Mozart

W. A. Mozart, Komm liebe Zither, KV351

Baritone: Hermann Prey
Mandolin: Takashi Ochi

Recording: Phonogram GmbH, 1974

Illustrated with a photo of zither virtuoso, John Christian („J. C.“) Scherer III (1876-1956).

Youtube Playliste – Takashi Ochi

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